Download Grundlagen naturnaher Gewässergestaltung: Geomorphologische by Klaus Kern PDF

By Klaus Kern

Gewässerausbau und Landnutzung haben die Bäche und Flüsse der Kulturlandschaft zu Abfluß- und Transportrinnen degradiert. Das Schlagwort der 90er Jahre heißt naturnahe Gewässerentwicklung, und der künftige Schwerpunkt liegt bei der Regeneration der Gewässerstrukturen. Doch nur, wer die Gesetze der natürlichen Gewässerentwicklung kennt, kann naturnahe Entwicklungen in Gang setzen. Der Autor dieses Buches stellt in verständlicher Weise die Grundlagen der morphologischen Entwicklung von Fließgewässern dar, analysiert die zeitlich-räumliche Veränderung von Gewässersystemen, untersucht die morphologischen Folgen anthropogener Eingriffe und leitet daraus Grundsätze zu einem modernen administration der Gewässer in der Kulturlandschaft ab. Zahlreiche Beispiele und tabellarische Darstellungen erleichtern das Verständnis.

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Die periglazialen FluBbetten waren somit typische Beispiele verzweigter Wildfliisse (vg!. Kap. 2). Bei einem bestimmten Verhaltnis von Geschiebeeintrag und Gefiille ist jedoch auch ein Gleichgewiehtszustand in einer WildfluBstrecke denkbar. Die Oberrheinstrecke von Basel bis etwa StraBburg war vor der Korrektion vermutlich hierfiir ein Beispiel. a. ausgemachl. Riickstau fiihrte in diesen Fallen zu temporaren Schuttablagerungen, von den Autoren mit langgestreckten Schotterfiichem verglichen, die bei Hochwasser stoBartig abtransportiert werden, wodurch die mittlere Sohlenlage erhalten bleibl.

Bei der sogenannten Flu6entwicklung nach Wundt (1953) wird die Flu61ange auf die Luftlinienlange der betrachteten Strecke bezogen und beinhaltet somit auch den Verlauf des Tales. Fur gestreckte oder miiandrierende Flie6gewiisser wird auch in der englischsprachigen Literatur die Laufentwicklung (sinuosity) als das Verhiiltnis von Plu6liinge zur Talliinge bevorzugt 11 . In der klassischen Gerinnemorphologie werden "gestreckte" (straight), "verzweigte"12 (braided oder anastomosing) und "gewundene" oder "miiandrierende" (meandering) Flusse bzw.

Auenlehmflusse dagegen haben schmale und tiefe Betten, zumal bei kohiisionslosem Sohlenmaterial der Tiefenschurf durch die Einengung gefOrdert wird. Schumm (1960) kommt unter Einbeziehung weiterer Daten sogar zu dem SchluB, daB die Lage der MeBpunkte in Abb. I. 19 Auskunft uber die Stabilitat des Gewasserbereiches geben; so solien Auflandungsprofile groBere F-Werte ergeben und Erosionsquerschnitte kleinere, als ihnen nach der Regressionsbeziehung zukommt. a. die Querschnittsform beeinflussen konnen.

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