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By Christian Kracht

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Eine unmoralische Affäre: Roman

Mitten aus dem Leben und mitten ins Herz! Niemals! Niemals wird Katherine Adams das geliebte sort ihrer jüngst verstorbenen Schwester, in die Hände der Familie Manning geben. Doch dann steht eines Tages Jason Manning vor Kates Tür, und der charismatische, blendend aussehende Öl-Magnat besteht darauf, die kleine Tochter seines toten Bruders zu sehen.

Une saison de machettes

Prix Femina essai 2003Après avoir recueilli les récits des rescapés tutsis du génocide rwandais (Dans le nu de los angeles vie, Prix France tradition) Jean Hatzfeld, après de longs séjours sur position, dans l. a. legal où ils étaient enfermés, los angeles plupart déjà jugés, a fait parler les acteurs hutus du génocide, en l’occurrence une bande d’amis originaires de los angeles même région qui, comme ils disent, sont allés « au boulot » ensemble, c’est-à-dire, ont, pendant plusieurs semaines, chaque jour, de l. a. même façon que l’on va cultiver son champ, systématiquement « coupé » leurs « avoisinants », avec los angeles claire idée de faire totalement disparaître les tutsis.

Pseudo-Antike Literatur des Mittelalters

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Das haben wir immer in den Dünen gegessen. Damals, ich erinnere mich, schien mir das eine so erschreckend normale Tätigkeit, so, als ob alle Jungen in meinem Alter sich die ganze Zeit nie Gedanken machen würden über Dinge, sondern nur mit Fahrrädern mit Bananensatteln spielen und Grünofant essen würden, und zwar alle, ohne Ausnahme. Ich fand das großartig, daß Henning sich nur mit solchen Dingen beschäftigte. Das Leben war eben normal für -63- ihn. Einmal, ich erinnere mich, da war es schon Herbst.

Varna, das war so ein Mädchen damals, mit dem sich Alexander angefreundet hatte. Varna ging immer auf Vernissagen, wurde überall eingeladen und kannte so ziemlich jeden in diesen furchtbar heruntergekommenen Szene-Bars, von denen ich ja vorhin schon erzählt hatte. So wie das Cool in Hamburg oder der Sorgenbrecher. Nur wohnte Varna in Frankfurt, und sie ging immer ins Romantica und in ähnliche Läden. Hauptsache, die Bars waren fertig, und Hauptsache, es stank da nach ausgelaufenem, vier Tage alten Bier, daß ja ein bißchen wie alte Kotze riecht, wenn man es lang genug liegenläßt.

Alexander hat das nicht wahrhaben wollen, daß ich seiner großen Liebe nicht zuhöre. Ich konnte es einfach nicht. Varna war so billig, so vorhersehbar, so liberaldämlich, daß es einfach nicht möglich war, sich ihre blöden Ideen anzuhören, ohne auszurasten und sie zu treten oder ihr zumindest aufs Maul hauen zu wollen. Und das konnte ich ja nun nicht, weil Alexander mein Freund war, also habe ich einfach nicht hingehört und manchmal etwas völlig Konträres gesagt, nur um irgend etwas zu sagen, aber das paßte dann nicht in die Unterhaltung hinein, die meistens um so -60- Sachen ging wie: Daß man ja eigentlich doch die Grünen wählen müßte, oder Man müsse ein Beispiel setzen und kein Auto mehr fahren, nach der ultradämlichen Devise Think globally, act locally, und so weiter.

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